Ausbildungsbericht März 2026

Feuerwehr Mittenwalde absolviert intensiven und vielseitigen Ausbildungsmonat März 2026

Mittenwalde, März 2026 – Die Feuerwehr Mittenwalde kann auf einen besonders intensiven und vielseitigen Ausbildungsmonat zurückblicken. In mehreren aufeinander abgestimmten Ausbildungsdiensten wurden sowohl technische Fähigkeiten als auch Führungs- und Einsatzkompetenzen vertieft. Neben örtlichen Maßnahmen stand dabei auch die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren und Führungseinheiten im Landkreis Dahme-Spreewald im Fokus.

Den Auftakt bildete am 04. März 2026 ein Ausbildungsdienst der Führungsunterstützung. Im Mittelpunkt stand die Einweisung in den umgebauten Einsatzleitwagen 1 (ELW 1). Die Einsatzkräfte erhielten innerhalb einer kompakten Ausbildung einen umfassenden Überblick über die neue Fahrzeugaufteilung sowie die modernisierte Kommunikations- und IT-Technik. Zudem wurden die Arbeitsplätze innerhalb der mobilen Führungsstelle praxisnah vorgestellt. Ziel war es, die sichere Bedienung aller Systeme zu gewährleisten und die Einsatzbereitschaft des Fahrzeugs nachhaltig sicherzustellen.

Am 06. März 2026 folgte der erste gemeinsame Ausbildungsdienst des Technischen Hilfeleistungszuges (TH-Zug) des Landkreises Dahme-Spreewald am Standort Gallun. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Bestensee und Gallun trainierten die Einsatzkräfte in mehreren Stationen den Umgang mit spezieller Technik der technischen Hilfeleistung. Neben dem Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte, beispielsweise zur patientenschonenden Rettung bei Verkehrsunfällen, wurden auch maschinelle Zugeinrichtungen sowie der Einsatz eines Krans an einem Wechselladerfahrzeug praktisch geübt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Paratec-System zur Stabilisierung beschädigter Gebäude. Der Ausbildungsdienst diente insbesondere dazu, die Zusammenarbeit innerhalb des TH-Zuges zu festigen und Abläufe bei komplexen Einsatzlagen zu trainieren.

Am 11. März 2026 stand erneut die Führungsunterstützung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit weiteren ELW-1-Einheiten aus dem nördlichen Landkreis Dahme-Spreewald wurde im Gerätehaus der Feuerwehr Miersdorf der Einsatzplan für den Flughafen Berlin Brandenburg (BER) behandelt. Im Rahmen dieser Ausbildung wurden insbesondere Alarmierungswege, Führungsstrukturen, Bereitstellungsräume sowie Kommunikationsabläufe bei möglichen Großschadenslagen besprochen. Darüber hinaus bot der Dienst eine wichtige Plattform für den Erfahrungsaustausch sowie die Abstimmung einheitlicher Vorgehensweisen zwischen den beteiligten Einheiten.

Die Drehleiterausbildung am 20. März 2026 widmete sich intensiv den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Drehleiter. Ein besonderer Fokus lag auf den Anbauteilen des Korbes. Hierzu zählten unter anderem eine Tragenhalterung zur Rettung verletzter Personen, ein Monitor zur Brandbekämpfung aus der Höhe, Beleuchtungseinrichtungen zur Ausleuchtung von Einsatzstellen sowie ein Lüfter zur Unterstützung von Belüftungsmaßnahmen. Die theoretisch vermittelten Inhalte wurden im Anschluss in praktischen Übungen umgesetzt, wobei insbesondere auf sicheres Arbeiten und die koordinierte Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft geachtet wurde.

Am 25. März 2026 nahm eine Delegation von fünf Führungskräften an einem Ausbildungsdienst in der Waldbrandzentrale in Wünsdorf teil. Dort erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Waldbrandüberwachung im Land Brandenburg. Besonders hervorgehoben wurde die frühzeitige Branderkennung durch ein flächendeckendes Kamerasystem mit insgesamt 109 Standorten. Darüber hinaus wurden die Alarmierungswege, die Zusammenarbeit mit Leitstellen sowie die Koordination von Einsatzkräften bei großflächigen Vegetationsbränden erläutert. Die gewonnenen Erkenntnisse stellen eine wichtige Ergänzung für die Vorbereitung auf zunehmende Vegetationsbrandlagen dar.

Den Abschluss des Ausbildungsmonats bildete am 27. März 2026 ein weiterer Drehleiterausbildungsdienst. Aufbauend auf die vorherige Ausbildung lag der Schwerpunkt diesmal auf der praktischen Anwendung in realitätsnahen Einsatzszenarien. Geübt wurden unter anderem die Brandbekämpfung über die Drehleiter sowie die Menschenrettung aus Höhen. Die Einsatzkräfte konnten dabei ihre zuvor erworbenen Kenntnisse festigen und ihre Handlungssicherheit unter einsatznahen Bedingungen deutlich verbessern.

Die Feuerwehr Mittenwalde zieht insgesamt ein sehr positives Fazit. Die Kombination aus theoretischer Ausbildung, praktischen Übungen sowie überörtlicher Zusammenarbeit hat maßgeblich dazu beigetragen, die Einsatzfähigkeit weiter zu steigern. Insbesondere die enge Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren und Führungseinheiten stellt einen wichtigen Baustein für die Bewältigung zukünftiger Einsatzlagen dar.